Babybrei selber machen – so einfach gehts!

Babybrei selber machenAlles dreht sich doch nur noch um die Fragen, was ist billiger?
Doch kaum jemand stellt sich noch die Frage, was bekomme ich denn für mein Geld?
Und gerade bei Babynahrung sollte das die Frage sein welche du dir als Mama, als aller erstes stellen solltest. Denn schließlich entscheidest Du für deinen Schatz was er zu essen bekommen.

Macht man sich wirklich einmal die Mühe, und schaut auf die Zutatenliste kann einem schon etwas übel werden. Da ist die Rede von Obstpulver, Emulgatoren, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und eine Menge an Zucker – für den süßen „leckeren“ Geschmack. Wer will das schon essen, geschweige den seinem Kind füttern? Eben…niemand!

Und genau hier setzt dieser Blogbeitrag an. Keine Chemie, keine künstlichen Inhaltsstoffe alles Natur! Bei der eigenen Zubereitung, hat man so die komplette Kontrolle was man seinem kleinen Schatz zum Essen gibt. Und kann so seinem Baby einen noch gesünderen Start ins Leben ermöglichen.


Vor-/Nachteil selbstgekochter Babybrei:

  • Kontrolle über die Zutaten sowie die Menge
  • Kontrolle über die Herkunft der Zutaten
  • beliebige Geschmacksvariationen
  • Preiswerter als Gläschen
  • geringere Umweltverschmutzung
  • Kostet Zeit und Arbeit
  • Empfohlene Jodmenge wird meist ohne extra Zugaben nicht erreicht

Vor-/Nachteil gekaufter Babybrei:

  • Spart, Arbeit und Zeit
  • Praktisch für unterwegs
  • zum Teil mit Jod angereichert
  • geringere Umweltverschmutzung
  • Ist teurer als selbstgekocht
  • Kann künstliche Zusätze enthalten
  • zum Teil falsche Altersangaben
  • viel Abfall (höhere Umweltverschmutzung)

Wann ist der richtige Zeitpunkt – um mit der Breikost Einführung zu starten?

Der richitge Zeitpunkt mit der Breikost einführungZunächst einmal die ernüchternde Nachricht… es gibt keinen richtigen Zeitpunkt. Jede Mutti sollte ihr Kind beobachten und dann selbst entscheiden, wann der Moment gekommen ist. Es wird der Moment kommen, in dem dein Kind sich immer mehr für das Essen anderer Personen interessieren wird. So wird es auch versuchen die Bewegungen anderer Personen beim Essen nachzuahmen. Das alles sind Anzeichen dass dein Kind langsam bereit für einen Umstieg auf Breikost ist. Viele Mamis wagen nach dem 4. bis 5. Monaten erste Versuche ihrem kleinen Schatz die ersten Löffelspitzen Brei schmackhaft zu machen.
Natürlich gibt es Unterschiede in der Zeitangaben ab wann ein Kind Brei essen will. Falls du dir jetzt etwas unsicher bist, ob dein Baby jetzt schon bereit für Brei ist. Dem helfen kleine Anzeichen auf die du achten kannst, und zwar:


  • Dein Baby verlangt mehr Milch als sonst doch Hunger wird trotzdem nicht gestillt.
  • Dein Baby knabbert an allem herum, was es in seine kleinen Finger bekommen kann. Das zeigt die Bereitschaft zum Kauen.
  • Dein Baby interessiert sich für Essen anderer Menschen.
  • Dein Baby steckt sich alles in den Mund.
  • Dein Baby versucht die Bewegungen anderer Personen beim Essen nach zu machen.

Schaue auch unter „Umstellung von Milch- auf Beikost – mit 12 nützlichen Tipps“ nach. Dort findest du weitere hilfreiche Tipps.



Diese 8 Lebensmittel sind für Babybreis verboten

Einen Babybrei zu kochen ist das gleiche wie das Mittagessen für die Familie? Könnte man meinen…, ist es aber definitiv nicht! Wo man beim „normalen“ Kochen mit Salz, Pfeffer, Gewürze und verschiedenen Kräuter nachwürzen kann, ist das beim kochen eines Babybreis absolut verboten.
So klein dein Baby noch ist, so empfindlich sind seine Organe. Besonders die Nieren, Leber und der Magen reagieren oft am Anfang noch sehr extrem auf alles neue.
Hier also die 8. verbotenen Lebensmittel für dein Baby:

1. Alkohol & andere GifteDiese 8 Lebensmittel sind für Babybreis verboten

Dass Alkohol ein absolutes Tabu in dem Ernährungsplan deines Kindes ist, brauche ich wohl nicht extra erwähnen. Selbst auf einen ausgewachsenen Körper hat Alkohol immer einen negativen Einfluss. Neben Alkohol lauern auch andere Gifte wie zum Beispiel Koffein und Teein. Auch Sie schaden deinem Kind!

2. Honig

Honig wird oft als Alternative zu dem „normalen“ Zucker verwendet. Doch was für uns Erwachsene völlig harmlos ist, kann für Kinder extrem gefährlich werden. Ein Naturprodukt, wie Honig es ist, kann Spuren von Bakterien enthalten. Diese können aufgrund des noch nicht voll ausgereiften Darmtranktes zu Lebensmittelvergiftungen bei deinem Kind führen.

  • Honig erst nach dem zweiten Lebensjahr geben.

3. Rohe Eier, Rohmilch(-produkte)

Parfaits, Sorbets und Cremes… Alles extrem leckere Sachen. Aber auch hier wieder, nichts für Babys. Denn alle Speisen welche mit rohen Eiern zubereitet werden, können Salmonellen beinhalten.
Eine Salmonellenvergiftung kann für Babys tödlich enden.

Bei Rohmilchprodukten sind es nicht Salomonellen, sondern Listerien, welche zu starken Bauchschmerzen führen. Rohmilchprodukte sollten daher mit extremer Vorsicht serviert werden.

Dies 8 Lebensmittel sind für Babys verboten

4. Ganze Nüsse

Falls dein Kind allergisch auf Nüsse jeglicher Art reagiert herrscht hier ein striktes Fütterungsverbot. Ansonsten können Nüsse bedenkelos gefüttert werden. Lediglich bei der Art der Fütterung sollte man darauf achten keine halben oder ganze Nüsse zu füttern, da sie schnell in die Luftröhre gelangen und diese so verstopfen können. Besser ist es Nüsse als Mousse unter den Brei zu mischen.

5. Milch & Milchprodukte

Milchprodukte welche auf tierischer Milch (Kuhmilch) basieren haben eine extrem schlechte Zusammensetzung von Nährstoffen. Auch das Verhältnis von Calcium und Magnesium ist sehr miserabel. Zudem enthalten tierische Milchprodukte viel zu viel Eiweiß. Oftmals ist Milch vor dem 1. Geburtstag der Grund für Allergien, sowie der Auslöser für Bauchschmerzen.

Eiweiß wird im Körper über die Nieren und den Urin aus dem Körper gespült. Je mehr Eiweiß ein Produkt hat desto mehr müssen die Organe arbeiten. So ist Quark und Frischkäse welche in der Regel einen sehr hohen Eiweißgehalt haben nicht für den Darmtrakt für kleine Babys geeignet.

  • Es gibt vegane Alternativen, welche ohne Kuhmilch hergestellt werden.

6. Salze & scharfe Gewürze

Weniger ist mehr! So auch hier. Dein Baby braucht definitiv kein perfekt abgeschmeckter Babybrei. Denn wie kann man etwas vermissen wenn man es nicht kennt. Ein Babybrei ist für dein Baby auch ohne Gewürze und extra Salz geschmacklich perfekt. Alles was neu ist, ist interessant und will entdeckt werden. So unterscheidet dein Kind nach neuen und unbekannten Geschmäcker (z.B. Karotte), und nicht nach richtig abgeschmecktem Babyrei. Zudem belastet zu viel Salz die Nieren deines Babys unnötig. Und scharfe Gewürze können den Darmtrakt sowie die noch sehr empfindlichen Geschmacksnerven eures Babys extrem reizen, und so zu negativen Erinnerungen führen.

Lebensmittel für Kinder nicht verwenden7. Zucker, Süßstoffe

Zucker macht Löcher in die Zähne. Ein Spruch welcher du bestimmt schon in deiner Jugend gehört hast.
Viel Zucker ist aber nicht nur überflüssig, sondern auch sehr gefährlich. Besonders für kleine Babykörper, welchem Zucker wichtige Mineralstoffe entzieht.

Mit Zucker sind jegliche Arten von Zucker gemeint. Egal ob: gewöhnlicher Haushaltszucker, Kristallzucker, Rohrzucker, brauner Zucker sowie sämtliche Arten isolierten Zucker gemeint.

Bio-Zucker, Süßstoff oder Stevia ist genauso schädlich, und deshalb nicht zu empfehlen. Sie wirken oft sehr schnell abführend und können Nieren und Leber überfordern.

  • Wenn süß, dann mit frischem Obst, welches auch gesund ist!

8. Hülsenfrüchte & Kohl

Besonders problematisch sind alle Arten von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen, Erdnüsse, Kichererbsen, Sojabohnen, Linsen, Lauch usw..
Aber auch bei Kohlsorten (Grünkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli) sollte man erstmal die Finger von lassen. Kohl sorgt oftmals für Blähungen – daher mit Vorsicht zu genießen und deshalb am Anfang eher darauf verzichten. Was aber nicht heißt dass man es garnicht füttern darf. Nur eben nicht gleich am Anfang, sondern erst nach einer gewissen Zeit, so ab ca. dem 7. Monat.


Wie beginne ich mit der Einführung von Babybrei?Wie beginne ich mit der Einführung von Breikost?

„In der Ruhe liegt die Kraft“. Ein Satz der dir bestimmt schon das ein oder andere mal in deinem Leben vorgekommen ist. Und so auch hier. Es ist ganz wichtig dein Baby am Anfang nicht zu überfordern. Du solltest nicht erwarten dass dein Baby gleich beim ersten Versuch eine riesige Portion verdrücken kann. Neuer Geschmack, neue Konsistenz, neue Sitzposition, Löffel anstatt Fläschchen. Alles neue Eindrücke mit denen dein kleines erst einmal fertig werden muss.
Du solltest mit einem Möhren- und/oder Pastinakenbrei beginnen. Diese sind leicht verdaulich und somit auch schonend zum Verdauungstrakt deines Kindes. Von Woche zu Woche kannst du dann neue Gemüse-/Obstsorten ausprobieren. So behälts du den Überblick was deinem Baby schmeckt und was eher nicht. Und vor allem hilft es mögliche Allergien und Unverträglichkeiten schnell und rechtzeitig zu erkennen, und man weis sofort woran es liegen könnte. Deshalb empfehle ich dir am Anfang, auch immer nur eine Gemüsesorte pro Brei zu verwenden. Um in solch einem Notfall schnell reagieren zu können. Der Abstand zwischen einem Wechsel der Geschmacksrichtungen würde ich vier bis fünf Tage empfehlen. Nachdem du ca. 1. Monat immer nur eine Zutat gefüttert hast, kannst du dann anfangen – wieder nur langsam – deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Jetzt kannst du versuchen zwei bis drei Sorten Gemüse oder Obst zu kombinieren um so wieder etwas Abwechslung in den Ernährungsalltag zu bekommen.

  • Wichtig ist dass bei der Umstellung auf Breikost genug Flüssigkeit zugeführt wird. Das heißt zu jeder Mahlzeit Muttermilch mit anbieten, und später dann Wasser oder Tee.

Welches Obst ist für Babybrei – ab welchem Monat geeignet?

Babybrei Rezepte

Babybrei Rezept für ab den 5. Monat

Gemüsebrei

Zutaten:

  • 300 g geschältes Gemüse, am besten aus dem eigenem Anbau, am Anfang ist Karotte oder Pastinake zu emfehlen
  • Wasser
  • Mixer
  • Dein Baby steckt sich alles in den Mund.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse unbedingt waschen.
  2. Anschließend musst du das Gemüse schälen, putzen und in kleinst mögliche Würfel schneiden.
    Tipp: Je kleiner du das Gemüse schneidest, desto kürzer ist die Garzeit. Somit bleiben möglichst viele Vitamine in dem Brei erhalten.
  3. Das Gemüse anschließend in einen Topf geben, und zu 3/4 mit kaltem Wasser auffüllen. Dabei mit geschlossenem Deckel für ca. 10-15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Garzeit ist abhängig von der Größe der Gemüsewürfel wie auch von der Menge ab. Am Ende sollte das Gemüse schön weich aber nicht zerkocht oder matschig sein.
  4. Anschließend das Gemüse abkühlen lassen und etwas von dem restlichen Kochwasser (welches die ganzen Nährstoffe aufgenommen hat) hinzu geben und fein mixen. Wenn der Brei zu dickflüssig ist, kannst du einfach noch etwas Kochwasser nach gießen.

Am Anfang wird es so sein dass dein Baby noch sehr wenig essen wird. Manchmal auch nur ein zwei Löffelspitzen. Da man aber in der Regel, nicht für so kleine Portionen kocht. Bietet es sich an den restlichen Brei  in Eiswürfelbehältern oder in kleinen Plastikdosen für Breikost portionsweise abzufüllen und anschließend ins Gefrierfach zu legen. So kann man nach Bedarf kleine Portionen auftauen un füttern.


Babybrei Rezept für ab den 6. Monat

Mais – Bananen – Brei

Zutaten:

  • 20 g Maisgrieß (Polenta)
  • 200 ml Milchnahrung, Vollmilch oder Wasser
  • 1/2 reife Banane

Zubereitung:

  1. Genügend Wasser für 200ml Milchnahrung erhitzen.
  2. Dabei den Maisgrieß unter ständigem rühren hinzu geben.
  3. Das ganze dann aufkochen und 3 Minuten köcheln lassen.
  4. Unter den eingedickten Brei die Michnahrung einrühren, und die halbe Banane (zerdrückt) daruntergeben.

Babybrei Rezept für ab den 7. Monat

Apfel – Bananen – Haferflocken-Brei

Zutaten:

  • 1/2 Banane
  • 1/2Apfel
  • 20 g Haferflocken
  • 200 ml Milchnahrung, Vollmilch oder Wasser
  • 1 EL Traubensaft
  • Reibe oder Raspel

Zubereitung:

  1. Die 1/2 Banane schälen und zu einem Mousse zerdrücken.
  2. Den Apfel schälen und entkernen. Anschließend den Apfel auf einer Reibe son fein wie möglich raspeln.
  3. Haferflocken in die Milchnahrung unterrühren, anschließend das Obst (Banane und Apfel) hinzugeben.
  4. Zum Schluss den Traubensaft einrühren.

Babybrei Rezept für ab den 8. Monat

Weizengrieß – Beeren – Brei

Zutaten:

  • 200ml Vollmilch
  • 20 g Babyweizengrieß
  • 50 g gemischten Beeren (bei Bedarf sind TK-Waldbeeren auch in Ordnung)

Zubereitung:

  1. 200ml Vollmilch in einem kleinen Topf aufkochen lassen.
  2. Anschließend den Grieß mit einem Schneebesen in die Milch einrühren.
  3. Den Grieß kurz quellen lassen bis er eine dickflüssige Konsistenz hat.
  4. Zum Schluss die Beeren hinzugeben.

Babybrei Rezept für ab den 9. Monat

Brotbrei

Zutaten:

  • 1 Schreibe Brot
  • 1 gestrichener Teelöffel Butter
  • 50–100 ml abgekochtes Wasser
  • nach Wunsch und Geschmack gewürfeltes Obst oder auch Tomate, Gurke etc.

Zubereitung:

  1. Die Kruste vom Brot trennen und das Brot grob würfeln.
  2. Die Butter mit dem heißen Wasser übergießen und mit Brot vermischen..
  3. Obst oder Gemüse hinzugeben und eventuell mit der Gabel noch etwas zerdrücken.
  4. Wenn keine groben Stückchen mehr enthalten sind kann serviert werden.

 

One thought to “Babybrei selber machen – so einfach gehts!”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.