Umstellung von Milch- auf Beikost – mit 12 nützlichen Tipps

Worauf solltest Du achten bei der Umstellung von Milchkost auf Beikost? Wir haben hier 12 nützliche Tipps und Tricks für dich zusammengetragen, sodass die Umstellung auf Beikost ein voller Erfolg wird.


Tipps zur Umstellung auf Beikost1. Interesse

Erst wenn dein Baby Interesse an Löffel usw. zeigt, solltest du mit der Beikostfütterung beginnen. Denn ist die Neugier auf das Neue sehr groβ, so steigt die Chance dass die Umstellung auf Breikost ein Erfolg wird.


2. Vertrauen

Sofern du die Umstellung von Milchkost auf Beikost planst, lass im Vorfeld dein Baby öfters mal mit dem Löffel spielen. Er wird ihn in den Mund stecken und sich so schon ein wenig mit ihm vertraut machen.

  • Tipp: Verwende dazu einen weichen Plastiklöffel. Damit kann sich dein Schatz nicht verletzen.

3. Zu nichts zwingen

Gerade am Anfang wirst Du merken dass, dein Kleines öfters mal den Löffel ausspucken wird. Das ist völlig normal und bedeutet nicht gleich dass, ihm das Essen nicht schmeckt. Du wirst schnell merken was es besonderes mag, und was nicht so seinem Geschmack entspricht. Versuche es trotzdem immer wieder…
Essen soll ein positives Erlebnis sein. Deshalb zu nichts zwingen, sondern lass dein Kind sich langsam an die neue Form der Nahrung gewöhnen.

  • Tipp: Lass dich nicht von einem fehlgeschlagenen Versuch nicht entmutigen. Das ist völlig normal! Versuche es das nächste mal einfach wieder. Man kann am Anfang noch die Löffel mit Mahlzeiten abwechseln. Zuerst füttert man einen Löffel mit einer Mahlzeit wo Du mit Sicherheit weist was deinem Kind schmeckt. Der nächste Löffel wird dann einer welcher mit der neuen Nahrung beladen ist. So schafft man es meistens, dass die Kleinen auf den Geschmack, der neuen Nahrung kommen.


4. Spielend lernen

Es wird häufig dazu kommen, dass dein Baby nach dem Löffel greifen wird. Lass es ruhig die Erfahrung machen. So lernt dein Kleines spielerisch den Umgang mit einem Löffel und fördert gleichzeitig die Koordination.

  • Tipp: Gib ihm im Vorfeld immer mal wieder einen Löffel zum spielen. So wird der Umgang mit einem Löffel sehr schnell zur Gewohnheit. Achte darauf, dass es sich um einen weichen Plastiklöffel handelt. So ist die Gefahr einer Verletzung geringer.

5. Frische Zutaten und unbehandelte Zutaten sind PflichtUmstellung von Milch auf Beikost

Viele Eltern bereiten aus Verantwortungsbewusstsein den Babybrei oft selbst zu. Dabei gibt es einige Punkte zu beachten. Wie in der Überschrift schon erwähnt, solltest du als Elternteil nur auf frische und unbehandelte Zutaten zurückgreifen. Obst und Gemüse aus ökologischem und nachhaltigen Anbau, bieten die perfekte Grundlage. Je frischer die Zutaten sind, desto höher ist der Anteil an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. So kann man als Elternteil sichergehen, dass „das“ Kind optimal mit dem versorgt wird, was es braucht, um sich gesund zu entwickeln.


6. Weniger ist mehr… immer nur eine Zutat

Verwende bei der Einführung von Beikost, immer nur eine Zutat. Nicht nur für dein Baby ist das etwas Neues – Nein!, auch für sein Immun- und Verdauungssystem. Um den noch unentwickelte Verdauungstrakt nicht zu überfordern, sollte man immer nur eine Zutat hinzugeben. So kann man das Risiko einer Überforderung/Reizung des Darms minimieren.

  • Tipp: Versuche, mit einer Zutat zu beginnen, welche leicht zu verdauen ist. Eine Übersicht mit leicht zu verdauenden Zutaten findest du hier. Zusätzlich kannst Du so besser auf mögliche Unverträglichkeiten wie: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall o.ä. reagieren.
  • Hinweis: Gerade am Anfang bei der Umstellung von Milch auf Breikost wird es häufiger zu Verdauungsproblemen kommen können. Deshalb ist nicht bei jeder Verstimmung des Darms, gleich eine Unverträglichkeit zu befürchten. Sollte es jedoch zu anhaltende Beschwerden kommen, sollte ein fachkundiger Arzt zu Rate gezogen werden.


7. Nicht zu viel Abwechslung

Heut­zu­ta­ge hört man mehr denn je wie wichtig ein ausgewogener Speiseplan ist. Jedoch ist bei der Auswahl der Speisen für dein Baby Aufmerksamkeit gefordert. Die Umstellung der Nahrung ist eine völlig neue Situation im Leben deines Babys. Deshalb ist es wichtig dein Baby nicht mit zu viel neuen Eindrücken zu überfordern. Ein Baby legt nicht einen solchen Wert auf die Abwechslung beim Essen, wie wir es gewohnt sind. Geschmäc

Von Milch auf Beikost umstellen

ker oder Geschmacksrichtungen welche für uns völlig normal sind, sind für Babys eine völlig neue Welt.

So kann ein neuer Geschmack sehr schnell irritierend wirken. Wichtig ist dass man seinem Kind die Sicherheit gibt, dass es einem vertrauen kann. Und Vertrauen beginnt bei Babys eben durch Geschmack, Geräusche (Stimme) und Geruch. Wenn man also eine Geschmacksrichtung gefunden hat welche alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine enthält, welche zur einer gesunden Entwicklung des Kindes führen, kann man diese ohne Probleme eine längere Zeit füttern.

Ihm wird die neue Kost daher nicht so schnell langweilig, im Gegenteil: vertraute Dinge geben dem Baby Sicherheit! Wenn Du also einmal eine Mischung von Babybrei gefunden hast, die alle wichtigen Nährstoffe enthält und die Dein Baby gerne isst, kannst Du diese ruhig eine Zeit lang beibehalten.


8. Zur Beikost zusätzlich Flüssigkeit anbieten

Sobald man mit der Umgewöhnung auf Beikost beginnt, reduziert man automatisch die Anzahl der Milchmahlzeiten. Deshalb solltest du zu der neuen Beikost, auch zusätzliche Flüssigkeit anbieten.

  • Tipp: Hierzu reicht normales Leitungswasser! Dennoch solltest du das Leitungswasser bis zum sechsten Lebensmonat abkochen. So werden Bakterien und Keime welche sich in den Leitungen oder am Wasserhahn befinden, abgetötet. Da das noch empfindliche Immunsystem und die Darmflora deines Babys noch nicht komplett entwickelt ist, sollte dieser Schritt nicht unterschätzt werden.

Als Richtwert sagt man reichen 200-300 ml pro Tag völlig aus. Da die Flüssigkeitszufuhr durch die restlichen Milchmahlzeiten noch relativ konstant ist. Erst ab der dritten Beikost wird das Zuführen von Flüssigkeit wirklich wichtig und auch notwendig.

  • Alternative: Als Alternative kann ein spezieller Babytee angeboten werden. Diese speziellen Teesorten wurden extra auf das Bedürfnis von Babys entwickelt. Sie sind  schadstofffrei sowie auf natürlichen Produkten basierend.

9. Bei Beikosteinführung keine Gewürze verwenden

Da die meisten Geschmacksnerven deines Schatzes, noch sehr sensibel auf jegliche geschmackliche Veränderung reagieren. Solltest du auf Gewürze wie Salz, Pfeffer, Zucker o.ä. verzichten. Aufgrund der Sensibilität der Nerven sollten diese nicht überbeansprucht werden. Dir kommen die Breie vll. etwas fade vor: Dein Baby lernt aber eine völlig neues Geschmackserlebnis kennen. Da es Gewürze nicht kennt, wird es sie auch nicht vermissen. Hier sei gesagt dass es besonders wichtig ist dass deine Bedürfnisse sich sehr zu denen deines Kindes unterscheiden. So findet dein Kleines auch ungewürztes Gemüse sehr faszinierend.

  • Tipp: Die Umstellung von Mutter- oder Säuglingsmilch auf Beikost gelingt gerade am Anfang leichter wenn man mit süßlicheren Gemüsesorten beginnt. Am besten eignen sich Frühkarotten, Zucchini, Kürbis sowie Pastinaken.

10. Reste auf keinen Fall wiederverwendenDie richtige Umstellung auf Breikost

Gerade am Anfang ist es schwierig die richtige Menge an Babybrei zu erwärmen. Meistens ist es so das zu Beginn der Beikostzuführung dein Kleines oft nur sehr kleine Mengen isst – oft nur zwei, drei Löffelchen. So bleibt am Ende meist eine Menge davon übrig. Viele Eltern handeln dann oft aus der Gewohnheit heraus, und stellen den restlichen Brei in Kühlschrank um ihn bei Bedarf wieder zu erwärmen. Das sollte man jedoch auf keinen Fall tun! Durch mehrfaches Aufwärmen gehen wichtige Nährstoffe und Vitamine verloren, welche für eine gesunde Entwicklung deines Kindes sehr wichtig sind. Des Weiteren könne sich sehr leicht Bakterien und Keime auf dem Breirest ansiedeln und vermehren. Diese können bei einem sehr empfindlichen Immunsystem zu Infektionen und Verdauungsproblemen führen. Deshalb entsorge nach jedem Füttern alle Breireste.

  • Tipp: Solltest Du Gläschen verwenden, kannst Du vor der Fütterung eine kleine Menge in eine extra Schüssel umfüllen, und nur diese kleine Portion aufwärmen. Das übrige Gläschen kannst Du wieder zurück in den Kühlschrank stellen. Für gewöhnlich kann man so, solche Gläschen im Kühlschrank für einige Zeit erhalten, ohne dass sie verderben.


11. Geduld

Passe dich dem Tempo deines Kindes an. Die Umstellung auf Beikost, ist für dein Kind eine sehr wichtige Phase in seinem Leben. Hier lernt es nicht nur den Geschmack anderer Nahrung kennen, sondern auch wie die Koordination der Zunge, das Kauen und das Schlucken im Zusammenhang mit „fester“ Nahrung funktioniert. Sehr viele komplexe Abläufe, die dein Kind in dieser Phase lernen muss. Das dauert natürlich seine Zeit, bis diese Abläufe perfekt ineinander greifen. Von dir ist desshalb ausreichend Geduld gefordert, um deinem Kind die Umstellung auf Beikost so angenehm wie möglich zu machen.


12. Rückschläge

An einem Tag isst dein Kleines bis auf den letzten Löffel alles auf, und am nächsten Tag will es kaum einen Löffel essen. Solche Rückschläge sind völlig normal, und kein Grund zur Beunruhigung. Probiere es einfach den nächsten Tag wieder. Geduld ist hier das Stichwort.

  • Wichtig: Zwinge dein Kind zu nichts, was es nicht will!
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